Antworten auf Fragen von Schülerinnen und Schülern

Im Hinblick auf die Stadtammann-Wahlen bat die Aargauerzeitung Jugendliche der Abschlussklassen der Brugger Volksschule um Fragen an die drei Kandidierenden. Lesen Sie hier meine Antworten:

Welche Projekte für Jugendliche in Brugg wollen Sie als Stadtammann in Zukunft unterstützen?

Wichtig ist, dass die Jugendlichen eigene Ideen und Projekte entwickeln und realisieren. Die Stadt kann diese beispielsweise durch die Jugendarbeit unterstützen. Ich würde es begrüssen, wenn bei der Umgebungsgestaltung von Schulanlagen die Anliegen der Jugendlichen aktiv eingeholt und berücksichtigt würden.

Würden Sie es unterstützen, dass der FC Brugg, beziehungsweise Brugg, einen Kunstrasenplatz bekommt, damit man im Winter besser trainieren kann. Begründen Sie Ihre Antwort.

Ja, wenn der Bedarf ausgewiesen ist und das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt. Der FC Brugg ist einer der grössten Sportvereine in der Stadt Brugg und bietet Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Auf einem Kunstrasen kann ganzjährig täglich gespielt werden. Sie sind aber teurer und halten nicht ewig. Die Finanzierung müsste breit abgestützt sein.

Setzen Sie sich als Stadtammann dafür ein, dass ein McDonalds oder Burger King nach Brugg kommt? Begründen Sie.

Es liegt nicht in der Hand des Stadtammanns, ob ein Fastfood-Restaurant nach Brugg kommt oder nicht. Ein solches Restaurant wird von Privaten betrieben, wenn sie überzeugt sind, dass es eine genügend groses Kundschaft und geeignete Räumlichkeiten gibt. Wir müssen als Stadt schauen, dass der Neumarkt belebter ist und vielleicht kommt dann auch einmal ein McDonalds oder ein Starbucks nach Brugg.

Würden Sie als Stadtammann veranlassen, dass Schülerinnen und Schüler Gratis-Tageskarten beziehen können? Begründung: Es gibt Schülerinnen und Schüler, die kommen jeden Tag mit dem Velo zur Schule. Wenn wirklich Sturm und Hagel, Regen oder extrem kaltes Wetter herrscht, dann könnten diese den Bus nehmen.

Die Stadt Brugg übernimmt heute die Hälfte der Kosten für ein Bus-Abo. Für Familien, die aus finanziellen Gründen diese Kosten nicht tragen können, lässt sich eine andere Lösung finden. So wie die Stadt nicht die Kosten für ein Velo übernehmen kann, so kann sie auch nicht alle Buskosten übernehmen.

Würden Sie sich als Stadtammann dafür einsetzen, dass die Stadt einen Raum zur Verfügung stellt, den man für Parties mieten kann? Das PIC ist drum fast nie offen.

Das PIC verfügt über verschiedene Räume, die man für Parties mieten kann. Ich würde als Stadtammann dieses Anliegen einmal mit der Pic-Leitung besprechen und bin sicher, dass sich hier eine Lösung finden lässt.

Was würden Sie als Stadtammann dafür tun, dass es mehr Schnupperlehrplätze in Brugg gibt?

Ich würde das Thema einmal mit dem Zentrum Brugg besprechen, da primär das Gewerbe solche Plätze anbietet. In diesem Jahr findet erstmals ein Anlass mit dem lokalen Gewerbe statt, um den Jugendlichen eine Einblick in die verschiedenen Berufe zu geben. Hier könnte die Stadtverwaltung zukünftig auch mitmachen. Auch würde ich bei einer Wahl dafür schauen, dass die Stadt Schnupperlehrplätze anbietet.

Link zum Online-Artikel vom 18. September 2017

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Titus Meier

Titus Meier

Historiker und Lehrer, seit 2001 politisch aktiv in der FDP. Einwohnerrat der Stadt Brugg, Grossrat des Kantons Aargau.

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