Antworten auf weitere Fragen von Schülerinnen und Schüler

Im Hinblick auf den zweiten Wahlgang stellten Schülerinnen und Schüler den Kandidierenden verschiedene Fragen. Lesen Sie hier meine Antworten und diskutieren Sie mit!

  1. Wie sehen Sie das Image von Brugg und wie wollen Sie es verändern?

Brugg ist eine Stadt, in der man gerne lebt. Sie hat Stärken, aber auch Schwächen. In der Regel sind wir unserem Image gegenüber kritischer eingestellt als Aussenstehende. Wir müssen lernen, unsere Stärken – Wohnqualität, zentrale Lage, Naherholungsgebiete, Schulen, Arbeitsplätze sowie Kultur- und Sportangebote – besser kommunizieren. Gleichzeitig müssen wir unsere Schwächen gezielt verbessern.

  1. Würden Sie als Stadtammann dafür sorgen, dass die Stadt Brugg mehr Busverbindungen Richtung Brugg-Bodenacker schaffen würde?

Ja, wenn der Bedarf vorhanden ist. Die Schaffung von neuen Busverbindungen setzt voraus, dass es auch eine entsprechende Nachfrage und Auslastung gibt. Die rege Bautätigkeit in den letzten Jahren und veränderte Bedürfnisse rechtfertigen es, dass die bestehenden Busverbindungen auf dem ganzen Stadtgebiet überprüft werden. Entsprechende Wünsche aus der Bevölkerung sind ernst zu nehmen und abzuklären.

  1. Würden Sie sich als Stadtammann für mehr Fahrradwege einsetzen? Viele beschweren sich darüber, dass die Velos und Mofas den Verkehr behindern.

Es ist wichtig, dass das Zentrum aus allen Stadtteilen gut und sicher für den Zweiradverkehr erreichbar ist. Ich selber bin viel mit dem Velo unterwegs und sehe, dass es im Zentrum noch Verbesserungspotential gibt – beispielsweise in der Vorstadt oder was die Verbindung nach Windisch betrifft. Die Strassen sind da, aber vom Durchgangsverkehr belegt. Diesen müssen wir aus dem Zentrum bringen.

  1. Ihr zukünftiges Gehalt könnte etwas über 220’000 Franken betragen. Finden Sie das fair?

Fair ist immer eine Frage des Vergleichs. Es ist üblich, dass mit zunehmender Verantwortung und Belastung der Lohn steigt. Der Stadtammann ist in Brugg zugleich der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Stadt Brugg und damit auch der Chef der obersten Verwaltungsangestellten. Deshalb sieht das Reglement vor, dass sein Gehalt höher liegt als die höchste Lohnklasse. Dafür muss er alle zusätzlichen Einkünfte der Stadtkasse abliefern.

  1. Würden Sie mehr Feste in Brugg veranstalten, damit mehr Leute über Brugg reden und nach Brugg kommen?

Ich war im OK des letzten Stadtfestes und freue mich deshalb auf das nächste und finde, dass diese regelmässig stattfinden sollten. Die Stadt kann nicht selber Feste organisieren. Sie kann und soll sie aber unterstützen. Feste bringen Menschen zusammen, stärken die Stadtidentität und tragen zu einem positiven Image bei.

  1. Würden Sie sich dafür einsetzen, dass wir einen neuen Grillplatz in der Nähe des Mühlimatt-Stegs bekommen?

Ja. Der Grillplatz muss aber so gelegen sein, dass er weder das Militär bei der Ausbildung der Rekruten stört, noch geschützte Naturflächen zerstört. Das sollte möglich sein. Wichtig ist auch, dass ein Abfallkübel bereit steht und die Benützerinnen und Benützer den Abfall korrekt entsorgen und nicht einfach liegen lassen.

 

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Titus Meier

Titus Meier

Historiker und Lehrer, seit 2001 politisch aktiv in der FDP. Einwohnerrat der Stadt Brugg, Grossrat des Kantons Aargau.

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